
Das Vermächtnis der Drachen
Das Schreiben begleitet mich seit vielen Jahren. Unter dem Pseudonym Sophia D. Kardia entstehen Fantasygeschichten voller Abenteuer, Geheimnisse und besonderer Begegnungen.
In meinen Blogbeiträgen findest du meine Bücher, Einblicke in ihre Entstehung und Leseproben zum Eintauchen in andere Welten.
Zum Buch

Leseprobe
Nachdem Mana, die Prinzessin des Hexerkönigreichs, sich unerlaubterweise aus dem Palast entfernt hatte, um ihre Freunde und ihren Bruder zu retten, kehrt sie nach Hause zurück. Auf der Fahrt zum Palast, hatte sie sich mit ihrem Vater gestritten und die Wut hatte sich in Mana angestaut, als sie ihr Zuhause endlich erreichten. Mit ihren Gedanken bei ihrem Bruder Mahad und bei Seth, von dem sie sich im Streit getrennt hatte und den sie über alles liebte, stellte sie sich auf einen sehr langweiligen und eintönigen Alltag ein, der nun kommen wird. Besonders nachdem sie sich die Strafpredigte von ihrem Vater anhören musste. Mana war wütend und enttäuscht von ihrem Vater, dass er kein Verständnis für sie hatte und in ihr nichts anderes sah, als die Prinzessin und die damit einhergehenden Pflichten, die sie zu erfüllen hatte.
Die Kutsche fuhr in den Vorhof. Der Kutscher stieg ab und öffnete uns die Tür. Vater stieg zuerst aus, gefolgt von Mido, Mahad und mir. Mido und Mahad verschwanden im Palast. Vater schaute mich an.
„Was ist denn? Ich war nur zwei Wochen weg. Den Weg in mein Zimmer finde ich auch selbst.“
Ich schritt an ihm vorbei und hörte dann, wie er mir folgte. Genervt verdrehte ich die Augen. Vater folgte mir auf Schritt und Tritt, bis wir vor meinem Zimmer standen. Ich drehte mich um. Vater, der hinter mir stand, war einen Kopf grösser als ich. Fragend schaute ich zu ihm auf.
„Wolltest du noch etwas sagen, bevor ich mich in mein Zimmer einsperre und du mich erst morgen früh wieder sehen wirst?“
„Ja wollte ich. Willkommen, zu Hause, Mana.“
„Zu Hause…wie lächerlich…Für mich ist ein zu Hause ein Ort an dem man sich geborgen und wohl fühlt. Das hier, ist ein Gefängnis.“
„Jetzt fängst du schon wieder damit an. Kannst du dich nicht endlich damit abfinden, dass du, die Prinzessin dieses Landes, in diesem Palast wohnst. Alle anderen Mädchen in deinem Alter träumen nur davon, so ein Leben zu führen, wie du es kannst.“
„Was denn für ein Leben? Wenn sie wüssten, wie es ist, würden sie es auch nicht wollen!“
„Du konntest immer alles haben, was du wolltest. Reicht es denn nicht? Was um alles in der Welt willst du denn noch, Mana?“
„Was ich will? Kannst du es dir nicht denken? Ich will endlich frei sein. Ich will so leben wie jedes normale Kind es kann. Ich will all die Erfahrungen machen dürfen und ich will hier raus!!! Ich habe es satt, dass jemand von früh morgens, bis spät abends auf mich aufpasst. Ich bin schliesslich kein kleines Kind mehr! Ich möchte so gerne ungehindert aus dem Palast raus und meine Freunde in Fortuna besuchen… ich will, ICH WILL LEBEN!!!“ Wütend schrie ich meinen Vater an. Dieser aber schrie ebenfalls wütend zurück.
„Was hast du denn für ein Problem?! Du kannst doch leben! Du bist doch frei!
Oder halte ich dich in einer Zelle an Ketten gefesselt?! Mana, du verschwindest spurlos und tauchst wieder auf, so als wäre nichts gewesen! Und dabei führst du dich auf wie die Axt im Walde! Sei doch endlich einmal glücklich mit dem, was du hast! Man kann nicht alles auf dieser Welt besitzen…“
Die Wut in mir wurde immer grösser und staute sich an. „Wer redet denn vom Besitzen! Glaubst du wirklich, allen Ernstes es macht mich Glücklich mit all dem Reichtum aufzuwachsen, wenn ich doch viel lieber ein wenig Liebe von meinen Eltern haben würde?!“
„Sei still!“
„Du regierst über mich, wie wenn ich dein Spielzeug wäre und wachst über mich, als wäre ich dein kostbarster Besitz! Aber wie es mir dabei geht, das interessiert dich einen Dreck!!“
„Sei still!“
„Du kümmerst dich kein bisschen um mich. Genauso wie du dich auch nicht um unser Volk kümmerst…“
„Sei jetzt endlich still!“
„ICH HASSE DICH!!! Weisst du das?! Ich mochte Mutter immer viel lieber als dich! Du warst nie da, wenn ich dich gebraucht hätte! Du hast mich immer im Stich gelassen…Und du warst auch nicht da als Mutter im finsteren, verbotenen Wald ihr Leben für mich riskierte, …du…du hast auch sie im Stich gelassen!!!“
Ich öffnete die Tür und flüchtete in mein Zimmer. Dann schloss ich die Tür hinter mir ab. Ich drehte meinen Rücken zur Tür und liess mich langsam zu Boden sinken. Ich zog die Knie an die Brust und umschlang sie mit meinen Armen. Den Kopf legte ich auf meine Knie und dann begann ich bitterlich zu weinen…
Wie geht die Geschichte weiter?
Willst auch du wissen, wie es für Mana weitergeht und ob sie ihre grosse Liebe wiedersehen wird? Dann steig mit ein, in ein fantastisches Abenteuer voller Drachen, Magie, Freundschaft und alten Prophezeiungen.
Das Buch kannst du gerne bei mir bestellen.
Herzlichen Dank für deine Unterstützung!
Sonja Dürr, Autorin
Teile diese Geschichte
Folge mir
Wer schreibt hier?
Ich bin Sonja Dürr – Berufsmasseurin, Autorin, Sängerin und Musikerin. In meinen Geschichten teile ich Gedanken, Erfahrungen und Beobachtungen aus meinem Alltag und meiner Arbeit mit Menschen.
Letzte Beiträge
Juni 5, 2026
Juni 5, 2026
